In einem halbstündigen Input geben Oskar Jenni, Co-Leiter der Abteilung Entwicklungspädiatrie am Universitäts-Kinderspital Zürich, und Maria Mögel, Psychologin in derselben Abteilung, Einblick in die im Mai 2025 veröffentlichten nationalen «Empfehlungen zur Gesundheitsversorgung von Kindern, die ausserfamiliär aufwachsen». Sie erläutern, warum solche Empfehlungen notwendig sind und welche Bedeutung sie für die Praxis haben.
Folgende Fragen stehen im Zentrum:
- Warum sind ausserfamiliär betreute Kinder und Jugendliche besonders vulnerabel in ihrer gesundheitlichen Entwicklung?
- Was beinhalten die zehn Empfehlungen von pädiatrie schweiz, dem Kollegium für Hausarztmedizin (KHM) und der Schweizerischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (SGKJPP)?
- Wie kann Partizipation der Kinder in medizinischen, psychiatrischen und psychologischen Fragen gelingen?
- Welche Herausforderungen zeigen sich in der Praxis?
- Wie lässt sich eine koordinierte, kindgerechte Gesundheitsversorgung umsetzen?
Im Anschluss wird gemeinsam erarbeitet, welche Bedeutung die Empfehlungen für Institutionen haben, wie eine gute Zusammenarbeit gelingen kann und ob ein spezifischer Leitfaden für Institutionen sinnvoll wäre. Zudem bleibt Zeit für Ihre Fragen und Anliegen.
Diese Mittagsveranstaltung wird gemeinsam mit integras durchgeführt.
Wann und wo
Die Mittagsveranstaltung findet am Dienstag, 28. Oktober 2025, 11.30 –12.30 Uhr online statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Empfehlungen finden Sie auf der Website von pädiatrie schweiz.